2. Tag (4.11.1997): Tag der "versalzenen" Schüler
Nachdem es zwei Mädchen geschafft hatten, jegliche Weckrufe zu ignorieren, aber schließlich, schwer geschockt durch Philipp B., doch noch zum Frühstück gekommen waren, beschloß man, sich von Osama die Stadt zeigen zu lassen. Man besichtigte die Abdullah - Moschee, die ein Areal von 12 km² umfaßt. Ihre Kuppel ist 33 m hoch und hat einen Durchmesser von 29 m. Als man erfuhr, daß man sich die Schuhe ausziehen muß, fragte man schon vorsichtig nach, wo die Gasmasken ausgeteilt wurden. Die Mädchen freuten sich nun doch, eine Kopfbedeckung tragen zu müssen, da diese oft über die Nase reichte. Danach besuchten wir den Zitadellenhügel, aber leider regnete es, was das Erklimmen des Amphitheaters, das man danach besichtigte, zu einem lebensgefährlichen Unternehmen werden ließ.
Beim anschließenden Besuch im Hard-Rock-Cafe von Amman fiel manchen Schülern auf, daß Jordanien vielleicht doch weiterentwickelt als Österreich ist.
Das nächste Ziel war das Tote Meer. Fast alle stürzten sich trotz des eher schlechten Wetters in die Fluten. Das Gefühl war unbeschreiblich, und die Zeitung konnte nun auch im Wasser studiert werden. Jegliche Schwimmversuche scheiterten, und alle paar Minuten wurde die Zahl der noch im Wasser Verbleibenden weniger. Schuld war das extrem salzige Wasser, das fürchterlich brannte, wenn es in Mund und Augen kam.
Nach diesem tollen Erlebnis ging es zurück ins Hotel, und leider wurde es auch an diesem Tag etwas später.