5. Tag (7.11.1997): Tag der Überholmanöver


Der halbe Tag wurde im Wadi Rum verbracht, wo man sich in halb bis ganz verrostete, aber dafür sehr schnelle Jeeps setzte und die einzelnen Stationen in der Wüste über sehr bodenwellenreiche Pisten anfuhr. Die Fahrer lieferten sich ein Rennen und dachten nicht daran, daß hinten im Wagen Leute saßen, die schlimm herumgewirbelt wurden. Mit einigen blauen Flecken mehr kam man bei der Wasserstelle der Beduinen an, und Theresa und Nicole wurden Zeugen eines grausamen Mordes. Der Prozeß läuft noch, ein Ende der Verhandlungen ist nicht in Sicht, da die Angehörigen des Opfers, einer wehrlosen Wüstenameise, untergetaucht sind.

Am Ausgang der Wüste versuchten sich einige im Kamelreiten.

Das Mittagessen wurde von den meisten im Pizza-Hut eingenommen, was aber sehr lange dauerte. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, und die Klasse verteilte sich über den öffentlichen Strand und die Stadt. Leider konnte Osama uns nicht mehr begleiten, da er von seiner Reisegesellschaft nach Amman zurückbeordert wurde. Wir verabschiedeten uns und versprachen, bald zu schreiben. Am Strand wurden die Mädchen von lästigen Eingeborenen umrundet, die von nun an den Namen „Paparazzi" trugen.

Auf dem Rückweg zum Hotel wurde eine Gruppe aufgehalten, da sich Theresa in das kleines Kätzchen „Loulou" verliebt hatte und sich nur schwer wieder davon trennen konnte.

Auch dieser Tag ging schließlich zu Ende.


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