2000 v.Chr. bis 1. Weltkrieg


Um 2000 v.Chr. fand eine Wanderung der semitischen Völker, nämlich der Ammoniter, die von der arabischen Halbinsel kamen, statt. Der Name der Hauptstadt Amman erinnert noch an die Ammoniter, die später von den antiken Juden unterworfen wurden (vor allem unter den Königen David u. Salomon, die um 1000 v. Chr. gelebt haben). Andere Völker östlich des Jordans waren Moabiter und Endomiter.

Ungefähr 300 v. Chr. wanderten die Nabatäer ein, deren Bewässerungstechnik im Negev noch heute den Israelis als Vorbild gilt.

Ca. 98-117 eroberten die Römer das Königreich der Nabatäer und gliederten es dem römischen Reiche als Provinz Arabia ein. Der Westen des heutigen Jordaniens diente als eine Art Militärgrenze gegen Beduinen, namentlich seit Diokletian (284-305), der Araber als Grenzbauern ansiedelte.

Später übernahmen die Christen den Grenzschutz. Durch die Schlacht am Yarmuk kam es zur muslimischen Eroberung Palästinas und Syriens, das ist auch der Grund dafür, daß Jordanien überwiegend muslimisch ist. Seit der Spaltung des Islams sind die Muslime in Jordanien meist Sunniten. Jordanien war als Durchzugsgebiet der Karawanen und als Verbindung zwischen Mekka und den weiter nördlich gelegenen muslimischen Gebieten von großer Bedeutung.

Zwischen 633 u. 636 n. Chr. wurde Jordanien dem Byzantinischen Reich durch die Araber entrissen. Seither ist es ein arabisch-islamisches Land geblieben. Zur Zeit der Kreuzzüge (12.Jhdt.) wurden Teile Jordaniens von den Christen regiert. Von 1517-1918 gehörte Jordanien zum Osmanischen Reich.


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